TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)

Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
sondern auch für das, was man nicht tut.
Laotse

Die chinesische Kultur hat eines der ältesten bekannten Heilsysteme in der Menschheitsgeschichte hervorgebracht. TCM gewinnt ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus der Beobachtung der Natur und ihrer Gesetzmäßigkeiten, die in jeder Ebene von Existenz wirken – also auch im Menschen. In unserer modernen westlichen Welt erfährt diese sanfte, naturkundliche Erfahrungsmedizin schon lange große positive Resonanz.

TCM verfügt über Möglichkeiten, gesundheitliche Dissonanzen bereits sehr früh, in einem Stadium noch vor der organischen Manifestation zu erkennen. Dabei bemüht sich die TCM stets darum, die Ursache einer Störung oder Krankheit zu erfassen und zu behandeln.
Sowohl chronische oder akute Verläufe, als auch funktionelle oder organische Geschehen kann die TCM auf diese Weise positiv beeinflussen.

Von den sogenannten „Fünf Säulen“ der TCM, den so bezeichneten therapeutischen Verfahren, konzentriert sich unsere Praxis auf drei Bereiche:

Tuina Anmo (Massagetechnik)

Oft kann die Berührung durch eine mitfühlende Hand
den Menschen wie ein Blitz in der Dunkelheit erleuchten.
Radhakrishnan

Tuina Anmo bildet, als Teil der TCM, eine eigenständige chinesische Massagetechnik.
Der Begriff setzt sich aus den chinesischen Wörtern tui (schieben, drücken) und na (greifen, ziehen) zusammen.

Die Tuina-Massage umfasst verschiedene Schiebe-, Reibe- und ziehende Techniken sowohl der Akupressur, als auch der Druckbehandlung von Energiepunkten, sowie Mobilisations- und Dehntechniken der Gelenke und Muskeln. Dazu gehören impulserzeugende, manipulative Behandlungen und Übungsformen, mit denen dem Körper Anstöße gegeben werden, vorhandene Blockaden in den Energiebahnen aufzulösen. Die Organe werden positiv stimuliert. Der Fluss des Qi und des Blutes reguliert sich in seinen jeweiligen Leitbahnsystemen, lokal wie ganzkörperlich.

Einsatzbereiche

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates